Sonntag, 11. März 2012

Michael Ende - Die unendliche Geschichte


Die unendliche Geschichte ist ein Einzelband von Michael Ende.

Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2004
Seitenanzahl: 475
Verlag: Thienemann Verlag
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Englischer Titel: The Neverending Story
Hier klicken und die gebundene Ausgabe von Die unendliche Geschichte bei Amazon anschauen.


Taschenbuchausgabe
Erscheinungsdatum: Mai 2010
Seitenanzahl: 480
Verlag: Carlsen Verlag
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Englischer Titel: The Neverending Story


TU WAS DU WILLST lautet die Inschrift auf dem Symbol unumschränkter Herrschaftsgewalt in Phantásien. Doch was dieser Satz in Wirklichkeit meint, erfährt Bastian erst nach langem, mühevollem Suchen.

Als ich das Buch gelesen habe, hatte ich mir eine Taschenbuchausgabe ausgeliehen, welches so aussah wie das oben links hier drunter. Irgendwie finde ich die passender als das Cover zur gebundenen Ausgabe, weil hier das Zeichen von dem Kleinod deutlicher zu sehen ist, das in der Story eine große Rolle spielt. Ich könnte stundenlang über die glänzenden Schlangen streichen... Auch das andere Cover finde ich natürlich auch gut, aber nicht ganz so passend wie das hier links. Der Titel ist perfekt für das Buch, denn es ist die unendliche Geschichte, um die es im Buch geht - und das ist ein bisschen kompliziert, lest das Buch einfach :D
Andere Cover:



Hier nochmal ein Teil einer anderen Inhaltsangabe (amazon.de), da der Klappentext nicht besonders viel über das Buch aussagt.
Der zehnjährige dickliche Balthasar Bux flüchtet sich vor den Nachstellungen der Schulkameraden in ein Antiquariat, wo ihn der Beginn eines Buches fasziniert, dessen Titel immer währendes Träumen verspricht. Balthasar entwendet Die unendliche Geschichte und verliert sich auf dem Schulspeicher immer mehr in deren Lektüre: Die zunehmende Identifikation mit dem Helden Atréju ermöglicht ihm den Eintritt in die »Anderswelt«, in der er zum entscheidenden Protagonisten wird. Als Grenzgänger aus der Menschenwelt kommt ihm die Aufgabe zu, das vom »Nichts« bedrohte Phantásien und mit ihm dessen sterbenskranke »Kindliche Kaiserin« zu retten.
Ich bin bei diesem Buch irgendwie geteilter Meinung. Und das mein ich wortwörtlich - die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen. Es hat sich zwar ein bisschen hingezogen, bis etwas Großes passierte, aber eine tolle Idee und Umsetzung, bei der man mit Atréju mitfiebert auf seiner Suche nach der Rettung für die Kindliche Kaiserin und sich fragt, welche Rolle Bastian in der unendlichen Geschichte spielt. Aber bei der zweiten Hälfte war ich ein wenig enttäuscht. Wahrscheinlich lag das auch mit daran, dass ich ziemlich hohe Erwartungen an Die unendliche Geschichte hatte, von dem alle immer schwärmten und total begeistert waren. Okay, "enttäuscht" ist etwas übertrieben. Aber man hatte sich schon darauf gefreut, wenn Bastian seinen Part in der Geschichte bekommt und darauf, was er nun alles tun würde. Zuerst war ja alles gut und schön, hat zwar wieder ein bisschen lange gedauert, aber ansonsten war alles super. Doch mit der Zeit und vor allem mit seinen Taten wurde Bastian mir immer unsympathischer. Daher mochte ich manchmal gar nicht weiterlesen, weil ich nicht wissen wollte, was Bastian wohl als Nächstes tun würde. Ab und zu wünschte ich mir einfach, dass Atréju wieder die Hauptrolle spielte... Wieder gut hat mir die Geschichte aber beim letzten Viertel gefallen, da war es wieder so wie beim Anfang der zweiten Hälfte.
Insgesamt kann ich aber nicht sagen, dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Im Gegenteil, den Schreibstil fand ich sehr gut und passte wunderbar zur Atmosphäre des Buches. Außerdem ist es übersichtlich, was zu Bastians Geschichte in der "normalen" Welt gehört und durch orangefarbene Schrift gekennzeichnet ist, und was zu dem Verlauf in Phantásien gehört, in blauer Schrift.
Ich glaube, dieses Buch ist einfach Geschmackssache. Während der ersten Hälfte fand ich das Buch wirklich gut, aber danach ging es bergab, das kann man einfach nicht anders sagen. Dennoch ist Die unendliche Geschichte insgesamt ein ziemlich lesenswertes Buch und alles in allem auch nicht langweilig. Aber eben auch nicht total fesselnd. Und manche Charaktere (die man hauptsächlich in der ersten Hälfte findet) haben mir auch gut gefallen. Ach, ich weiß nicht so recht, was ich noch dazu sagen soll. Es ist eben Geschmackssache. Lest es am besten selbst und macht euch eine eigene Meinung ;)

Etwas, das wirklich unglaublich schlecht an diesem Buch war, konnte ich nicht finden, aber es war auch nicht so überwältigend. Ich vergebe hier (für mich knappe) 3 Herzen.

Michael Ende, geboren in Garmisch am 12. November 1929 und gestorben in Stuttgart am 28. August 1995, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Seine Werke wurden in 40 Sprachen übersetzt und erreichen heute eine Weltauflage von über 20 Millionen Exemplaren. Mit »Jim Knopf«, »Momo«, »Die unendliche Geschichte« und »Der Wunschpunsch« hat er sich in die Herzen junger und jung gebliebener Leser hineingeschrieben. -- michaelende.de

(Bekannteste Verfilmung:) Der erste Teil von "Die unendliche Geschichte" (Atréjus Suche) wurde 1984 mit Barret Oliver (als Bastian) und Noah Hathaway (als Atréju) in den Hauptrollen verfilmt und ist inzwischen auf DVD und Blu-Ray erhältlich.
Einen guten Trailer konnte ich nicht finden, aber dieses Musikvideo zeigt einige Szenen vom Film:

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