Donnerstag, 5. September 2013

Jenna Black - Rosendorn


Rosendorn ist der erste Teil der "Avalon"-Trilogie von Jenna Black.
1. Rosendorn - 2. ? ("Shadowspell") - 3. ? ("Sirensong")

Broschierte Ausgabe
Erscheinungsdatum: 3. Februar 2012
Übersetzer: Christiane MeyerSeitenanzahl: 397
Verlag: PAN
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Glimmerglass

Auf der Suche nach ihrem Vater kommt Dana nach Avalon - dem einzigen Ort auf der Erde, wo sich die Feen- und Menschenwelt überschneiden. Das Willkommen in Avalon ist jedoch alles andere als herzlich: Dana wird gefangen genommen - von ihrer eigenen Tante. Ihr einziger Verbündeter ist der gefährlich gut-aussehende Feenjunge Ethan. Doch kann Dana ihm wirklich vertrauen?

Das Cover finde ich ehrlich gesagt nicht sooo toll, also es ist ganz schön, aber mir gefällt das Mädchen darauf nicht, ich mag es insgesamt nicht so gerne, wenn so ein typisches Urban-Fantasy-Mädchen-Gesicht auf dem Cover zu sehen ist. Aber es ist auf jeden Fall in Ordnung und nicht hässlich. Der Titel... na ja. Rosen spiele eine große Rolle im Buch und bestimmt steckt irgendeine Metapher dahinter, bei der ich zu faul bin um herauszufinden, was sie bedeutet. :D
Andere Cover:

Rosendorn war meine erste Feenstory bisher. Es dauert nicht lange, bis es dann schon bald mit der Handlung losgeht, kein langes Drumrum-Gelaber. Die Action geht gleich los und auch ein wenig Spannung taucht schon auf. 
Leider muss ich schon mit meinem großen Kritikpunkt kommen. Und das ist die Protagonistin Dana. Ich mochte sie einfach nicht, sie wurde mir nie wirklich sympathisch. Okay, sie ist keine Mega-Zicke, aber ich konnte mich nie wirklich mit ihr identifizieren. Dana ist, vor allem anfangs, sehr eingebildet, meiner Meinung nach, und obwohl sie sich selbst später öfters als 'durchschnittlich' bezeichnet, fand ich sie immer noch arrogant. Außerdem ist sie etwas egoistisch und doch ziemlich zickig. Dana sorgt sich zwar auch um andere, aber an erster Stelle geht es ihr nur um sich selbst, zumindest kam mir das so vor, und das hat mich sehr genervt. Sie nörgelt nur rum, obwohl andere ihr helfen wollen, und trifft Entscheidungen, die ich gar nicht nachvollziehen konnte. Auch die anderen Charaktere (besonders Ethan) waren zum Teil irgendwie... mainstream. Außer Kimber, die übrigens auch mein Lieblingscharakter war. Finn und Keane fand ich auch nicht schlecht, und auch wenn ich ihren Vater nicht mochte, hatte der wenigstens eine ausgeprägte Persönlichkeit. Jedenfalls ging mir Dana total auf den Keks, sie hat durchgehend nur gemeckert, fand alles blöd, ist ständig in Selbstmitleid versunken, hat immer nur widersprüchliche Gedanken und sie wurde mir einfach nicht sympathisch. Ich hätte auch gerne etwas mehr über die Feen erfahren, und ob tatsächlich jeder über sie Bescheid weiß.
Die Story an sich hat mir gut gefallen, die Idee war originell, und gut umgesetzt, auch wenn man da vielleicht etwas mehr hätte draus machen können. Es wird nie zu langweilig, und durch mehrere hintereinander folgende wichtige Ereignisse bleibt die Spannung eigentlich durchgehend bestehen. Es gibt aber auch ein paar Momente, in denen sich die Handlung ziemlich lange hinzieht (meistens weil Dana über mehrere Seiten hinweg grundlos über sinnloses Zeug nachdenkt und mal wieder in Selbstmitleid versinkt), da hat es zwischendurch mal so gewirkt, als wollte die Autorin nur ein möglichst dickes Buch erzeugen. Ich mochte den Schreibstil auch nicht, weil es aus der Ich-Person geschrieben ist und Dana anscheinend zwanghaft versucht, witzig zu sein.
Aber das Buch hatte auch einen Pluspunkt, und zwar war das Ende sehr gut gelungen. Das 'große Finale' hat mir sehr gut gefallen, die Spannung wurde immer weiter aufgebaut und am Ende kam dann noch etwas heraus, was man nicht erwartet hätte. Also war wenigstens das gelungen. (:

Ich werde auf jeden Fall auch die nächsten Bände lesen, auch wenn mich Rosendorn nicht zu 100% überzeugen konnte. Die Protagonistin hat mich einfach soooo sehr genervt, deswegen war das Buch insgesamt für mich nur durchschnittlich. Einige der Nebencharaktere fand ich nicht schlecht, wenn auch ein bisschen mainstream irgendwie. Ich vergebe 3 Herzen, bin aber voller Hoffnung, dass die nächsten Bände dieser Trilogie besser werden.

Jenna Black studierte Anthropologie und Französisch an der Duke University in North Carolina. Sie arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bevor sie als Autorin erfolgreich wurde. »Rosendorn« ist ihr erster Jugendroman, der in den USA Leser und Kritiker begeisterte. -- jennablack.com (englisch)

Kommentare:

  1. Hm, ich war bisher noch unentschlossen, ob ich das Buch lesen soll, da ich viele 3 Sterne Rezensionen gelesen habe und habe jetzt gehofft, dass deine Rezension mir weiterhilft... :D
    Na ja, vielleicht kaufe ich es irgendwann mal günstiger als Mängelexemplar oder so.

    Schöne Rezi natürlich trotzdem! <3

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    1. Ochhör :D Also, wenn dir eine nervige Protagonistin nichts ausmacht (oder du meckernde Mädchen ganz einfach magst ;D), und du den Klappentext interessant findest, dann kann ich es dir trotz allem empfehlen. ;b Dankeschön! *~*

      Liebe Grüße ♥

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  2. Perfekt fand ich es auch nicht, aber das Cover fand ich beispielsweise traumhaft, weil ich das mit den Rosen echt schön fand. Allerdings habe ich es nicht mehr im Regal, da die Reihe - so jedenfalls mein Stand - nicht von Knaur übernommen wurde und deswegen nicht weiter übersetzt wird. Hat sich daran was geändert?

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    1. Waaaas? :o Achja, stimmt, es gibt den Verlag ja gar nicht mehr O.O Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht... Und ich wunder mich noch, warum die so lange mit der Fortsetzung brauchen. :D Hm, im Internet hab ich jetzt auch nichts dazu gefunden. :/ Ich weiß nicht, ob es sich für mich lohnt, die Reihe jetzt nochmal auf englisch zu lesen... Schade, es hätte mich schon ein bisschen interessiert, wie es jetzt weitergeht. (:

      Liebe Grüße ♥

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