Es ist mal wieder so weit: Ein weiteres Buch, von dem ich mir sehr viel erhofft habe, landet auf meinem Buchfriedhof. Nach 13 (ziemlich kurzen) Kapiteln habe ich Imago von Isabel Abedi abgebrochen. Ich liebe die Jugendbücher von Abedi (Lucian, Whisper und Isola) und dachte daher, dass mir auch dieses Buch mindestens genau so gut gefallen würde, nur leider wusste ich nicht, dass die Protagonistin hier 12 ist. Außerdem war sie mir auch nicht besonders sympathisch und ich konnte mich schlecht in sie hinein versetzen. Dazu kam dann noch, dass mich die Handlung einfach gar nicht packen konnte, ich kann gut weiter leben, ohne zu wissen, wie diese Geschichte zu Ende geht. Die Idee an sich ist ja gut, aber... Ich weiß nicht, es hat etwas gefehlt. Vielleicht liegt es daran, dass Imago das erste "Jugendbuch" (naja) von Isabel Abedi war und deswegen noch nicht an die Nachfolger heran reicht, die ich allesamt immer wieder lesen könnte. Also, so traurig es auch ist, der Sarg wird nun hinabgelassen. R.I.P., Imago. Alle abgebrochenen und beerdigten Bücher findet ihr ->HIER<- auf meinem Buchfriedhof!
In Violet Whites verschlafenem Küstenort ist nicht viel los, bis River West in ihrem Gästehaus einzieht. Plötzlich wird ein Phantom gesichtet, Kinder verschwinden und ein Mann bringt sich um. Hat River damit zu tun? Als Violet die Wahrheit erfährt, hat sie bereits ihr Herz an River verloren...
In das Cover habe ich mich direkt verliebt, ich bin so froh, dass es vom Original übernommen wurde. Es passt auch perfekt zur ganzen Atmosphäre im Buch, genau wie der lange Titel. Ich weiß nicht, zu manchen Büchern passt einfach kein kurzer Titel, kennt ihr das? :D Einfach nur "River" oder sowas würde dem Buch gar nicht gerecht werden. Wobei ich den Originaltitel, "Between the Devil and the Deep Blue Sea" sogar noch besser finde.
Wunderschön und schrecklich, zauberhaft und grausam. Unglaublich fesselnd und berührend. "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" war genau wie ich es mir gewünscht habe, andererseits auch durchgehend unerwartet und 'ganz anders' zugleich, und hat mich einfach nur im Gefühlschaos zurück gelassen. Aus irgendwelchen Gründen, die ich selbst nicht genau benennen kann, wollte ich dieses Buch unbedingt haben und lesen und lieben, seit ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe. Ich wusste oder hatte das starke Gefühl, dass es eines dieser Bücher ist, die einen komplett in ihren Bann nehmen und nicht mehr loslassen, auch nach der letzten umgeblätterten Seite nicht. Und bei "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" hat mein Gefühl mich nicht im Stich gelassen, denn genau zu diesen magischen Büchern zählt es für mich. Dieser Roman hat mich vom ersten Kapitel an verzaubert, und es war das erste Buch seit sehr langer Zeit, dass ich in 24 Stunden komplett gelesen habe. Einerseits wollte ich es richtig genießen, und mir ein wenig aufsparen, damit ich länger etwas davon habe. Andererseits war ich gleich so gefangen, dass ich niemals aufhören wollte, zu lesen. Dazu kam dann noch, dass ich Angst hatte, weiter zu lesen, weil ich nicht wollte, dass irgendwas Negatives den Moment zerstörte. Pures Gefühlschaos also, und so ging es auch noch durchgehend weiter. Wobei ich später eher einfach nur auf irgendetwas Gutes hoffte. Denn ein besonders fröhliches Buch ist "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" definitiv nicht. Es ist unheimlich, brutal, angst-einflößend, aber dennoch auf seine eigene Art und Weise hinreißend schön. Der Klappentext beschreibt nicht mal ansatzweise die Magie, die es enthält. Allein schon wegen des Schreibstils kann ich nicht anders, als diesen Roman zu lieben. Bei einigen Autoren wirken viele Metaphern auf mich übertrieben, überzogen und etwas weit hergeholt. Aber bei Tucholke konnte ich über jeden Vergleich lächeln, weil ich einfach nur bewundern kann, wie man auf so etwas kommt, und auch wie perfekt alles beschrieben ist. Selbst die kleinsten Dinge lässt die Autorin einen aus ganz neuer Sicht sehen. Dadurch wird jedes Detail faszinierend. Überhaupt habe ich beim Lesen anfangs die ganze Zeit wie blöd gelächelt, ich kann gar nicht genau sagen, warum. Zumindest als noch nichts allzu Tragisches passiert ist, hat mich das Lesen einfach glücklich gemacht. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich mir so viel von "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" erhofft habe, und absolut nicht enttäuscht wurde. Die Autorin hat es geschafft, dass Gefühle und Spannung Hand in Hand gingen. Es wurde niemals auch nur eine Sekunde langweilig. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten, von der ersten bis zur letzten Seite. Dabei schont sie weder die Protagonisten noch den Leser, ich habe es nicht nur am Ende mit der Angst zu tun bekommen. Und genau das macht die Geschichte noch besser. Es gibt so viele unerwartete Wendungen. Nichts ist vorhersehbar, ich war nicht selten komplett geschockt und fassungslos. In die Charaktere habe ich mich schnell verliebt. Violet war von Anfang an eine Person, in die ich mich sehr gut hinein versetzen konnte, und deswegen habe ich durchgehend mit ihr mitgefühlt. Ich habe sie und ihr Gefühlschaos absolut verstanden. Sie bleibt immer sie selbst und ist ein bewundernswerter Charakter, der zwar ein paar typische Jugendbuch-Protagonistin-Züge an sich hat, aber gleichzeitig auch unverwechselbar ist. Ich weiß, das klingt merkwürdig und unlogisch, aber ich kann es nicht anders beschreiben. :D Ich mag ihre ganze Art einfach und ihre Gewohnheiten und Ansichten. Mir hat es total gefallen, wie sie an der Vergangenheit und ihrer Großmutter und der alten Villa und auch ihrem Dorf festhängt, mit all den Kleinigkeiten, die sie in sich aufnimmt. Überhaupt habe ich es geliebt, wie alles mit der Vergangenheit zusammenhing. Nicht nur Familiengeschichten, sondern auch Kleinigkeiten, wie 'Casablanca' im Freiluft-Kino, oder ein Kleid, das aussieht wie das von Audrey Hepburn in 'Breakfast At Tiffanys'. Auch wie die Stadt Echo beschrieben wird, oder die See-Luft... Das alles brachte mich immer wieder zum Lächeln und dazu, dass ich absolut in der Geschichte versunken bin. Mehr als ein Mal habe ich die Realität völlig vergessen, alles andere um mich herum wurde unwichtig und kleinlich. Wie es mit Büchern manchmal halt so ist. Meinen Vorsatz, das Buch langsam zu lesen, habe ich innerhalb weniger Stunden verworfen, und habe es nie lange ausgehalten, es zur Seite zu legen. Also wenn das kein gutes Zeichen ist, dann weiß ich auch nicht. :D Auch die anderen Charaktere habe ich während des Lesens schnell ins Herz geschlossen. Ich konnte Violets Gefühle gegenüber ihrem Bruder und ihrer besten Freundin gut verstehen, auch Neely und Jack mochte ich total gerne, und ich selbst wünschte mir sogar Freddie zurück. Und River... River. Hachja. Ich kann meine Gedanken nicht in Worte fassen. Ich zitiere einfach mal eine der vielen vielen wunderbaren Stellen im Buch, die ich mir übrigens unbedingt mal alle aufschreiben muss, denn "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" werde ich definitiv noch mindestens ein weiteres Mal lesen. »Man hört auf, den Teufel zu fürchten, wenn man seine Hand hält.«
Ich dachte eigentlich, dass ich zu viele Gedanken und Gefühle zu "Fürchte nicht das tiefe blaue Meer" haben würde, um auch nur irgendwas davon sinnvoll aufzuschreiben, denn es hat mich in absoluter Fassungslosigkeit zurück gelassen. Doch jetzt will ich gar nicht mehr aufhören, alles zu tippen, was ich zu diesem entsetzlich schönem und wunderbaren Meisterwerk irgendwie sagen kann. Ich muss wohl kaum sagen, dass mich das Buch absolut begeistert hat, ich kein bisschen enttäuscht wurde, und natürlich 5 Herzen für ein neues Lieblingsbuch vergebe. Ob ich die Fortsetzung lesen werde, falls diese übersetzt wird, weiß ich noch nicht, weil ich Angst habe, dass sie mir nicht gefällt und mir somit mein Bild von Band 1 zerstört... Aber wie ich mich kenne, will ich sowieso wissen, wie es weiter gehen wird. :D
April Genevieve Tucholke liebt Filmklassiker, rothaarige Bösewichter, geräumige Küchen und Gespräche über Mordfälle beim Abendessen. Sie und ihr Mann - ein Bibliothekar und Journalist - leben in Oregon. »Fürchte nicht das tiefe blaue Meer« ist ihr erster Roman. -- apriltucholke.com (englisch)
Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an? Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben - sowohl tagsüber als auch nachts...
Verglichen mit dem ersten Buch der Träume ist das Cover mir ein bisschen zu knallig, da hat mir das Schwarz besser gefallen, aber von der Gestaltung her ist es wunderschön und wirklich hübsch gemacht. Auf den Covern von Kerstin Giers Jugendbüchern gibt es immer so viel zu "entdecken", auch wenn das komisch klingt. Sie sind sehr detailreich und das liebe ich. Auch unter dem Schutzumschlag ist es definitiv was zum Angucken. Der Titel.. was soll man dazu sagen, natürlich passt er. :D In diesem Buch wird auch Bezug auf den Schriftzug "dream on" genommen. :3
Gefühlte Jahrzehnte musste ich darauf warten und nun, endlich, ist es soweit - der zweite Band der wunderwundervollen Silber-Trilogie darf mein Eigen genannt werden und wurde selbstverständlich gleich nach dem Kauf gelesen. Natürlich hat Kerstin Gier mich nicht enttäuscht! Vor dem Lesen habe ich mir nicht eine einzige Rezension angeschaut, und das war auch gut so, denn anscheinend haben andere Leser mehr Schwächen gefunden als ich, auf die ich dann vielleicht geachtet habe. Da mir aber nicht sonderlich viel aufgefallen ist, was mich gestört hat, frage ich mich, wie man NICHT absolut begeistert sein kann! Den ersten Teil habe ich ja schon innerhalb eines Tages verschlungen und kurz darauf erneut gelesen, und ähnlich ging es mir auch bei der Fortsetzung. Ich habe zwar ein bisschen länger gebraucht, aber wenn ich es erst einmal in der Hand hatte, war ich auch erstmal stundenlang nicht ansprechbar. :D Sehr zum Leiden meiner Familie. Aber mal ehrlich, meine Eltern haben offensichtlich ein perfektes Gespür, immer an den spannendsten Stellen irgendwas Wichtiges mit mir besprechen zu wollen. >_< Wie es bei fast jeder Trilogie nun mal so ist, kommt der zweite Teil nicht an den Auftakt heran, und so ist es auch bei Silber, aber damit hatte ich von Anfang an gerechnet, da am ersten Buch der Träume einfach alles perfekt war. Deswegen war ich auch kein bisschen enttäuscht und habe das Lesen trotzdem total genossen. Dieses Buch war wieder so extrem unvorhergesehen, aaah, die ganzen Plot Twists bringen mich noch um! Das hat es auch so fesselnd gemacht. Ich wurde immer wieder überrascht, war geschockt, und hab mich ständig gefragt, wie man auf so etwas kommt. Ehrlich, ich verneige mich vor dieser Autorin. :D Teilweise war es auch ziemlich creepy (mein Lieblingswort, ehem) und aussichtslos, das macht mich immer wieder fertig. Ein weiterer Grund, weshalb ich immer schnell weiterlesen wollte, denn ich konnte den Gedanken nicht aushalten, dass es keine Lösung zu geben schien. Und auch jetzt habe ich Angst, dass im nächsten Band das Problem wieder in einer anderen Form zurückkommt und es doch noch keine Endlösung gibt. (Boar, es ist verdammt schwer, das zu erklären, wenn man nicht spoilern will. :D) Der Schreibstil ist - wie immer - göttlich. Livs Gedanken sind noch lustiger als das, was sie sagt (was schon echt schwierig zu übertreffen ist), und ich bin so neidisch auf ihre Schlagfertigkeit. Okay, ich bin auch ziemlich schlagfertig, aber Liv ist GENIAL. :D Und auch Mia (die einzige 13-jährige, die mir jemals sympathisch war), Henry, Grayson (den mag ich jetzt viel lieber als vorher), Persephone hauen mal wieder die besten Sprüche raus. Am besten sind die Gespräche zwischen Liv und Mia (das Bocker, ich konnte nicht mehr :'DDD). Nicht gaaanz so lustig wie der Auftakt, da es Liv öfter schlecht geht, aber ich musste wieder einige verwirrte Blicke ertragen, weil ich aus dem Nichts laut losgelacht habe. Was mir im Gegensatz zum ersten Buch auch aufgefallen ist, dass Liv nicht mehr ganz so neugierig ist, bzw. nicht mehr alles hinterfragt und nach einer logischen Erklärung für alles sucht. Aber die Arme hat ja auch weitaus Wichtigeres zu tun, als 'Senator Tod' zu googeln, das kann Henry ruhig auch mal übernehmen. :D Apropos Henry... Okay, wenn ich über dieses Gefühlschaos rede, werde ich hier nie fertig. Aber wieso macht er denn sowas?! >.< Das Einzige, was mir wirklich gefehlt hat, war Jaspers Auftritt. Ich hoffe sooo sehr, dass er im großen Finale (wieso kann die Reihe nicht ewig weitergehen?) aus Frankreich zurückkehrt, ich hab ihn nämlich echt vermisst. Manno. Wie auch beim Vorgänger fallen im Nachhinein einige Parallelen zur Edelstein-Trilogie von Frau Gier auf (abgesehen von den ähnlichen Covern, aber da sie auch hier wieder wunderschön und definitiv zu unterscheiden sind, juckt mich das kein bisschen), da wie bei Saphirblau, dem zweiten Band, Liv auch hier wie Gwendolyn in ein ziemliches Tief fällt. Allerdings ist mir das wie gesagt erst nach dem Lesen aufgefallen. Nicht viele Autoren schaffen es, mit einem "ähnlichen" Konzept wieder Erfolg zu haben, aber Kerstin Gier.. ist nun mal Kerstin Gier! Wenn jemand das schafft, dann ja wohl sie. Ich glaube, ich werde nicht sagen können, welche Trilogie mir besser gefällt... WO BLEIBT DER DRITTE TEIL? Ich will endlich wissen, wer zur Hölle Secrecy ist. (Meine Vermutung ist ja Florence.) Das zweite Buch der Träume hat mich wieder mit dem extremen Wunsch zurückgelassen, dass die Traumwelt mit den Türen doch bitte real sein möge und ich meine Tür auch in der nächsten Nacht entdecken würde. Es gibt zwar jede Menge Gefahren, aber ich würde nichts lieber tun, als meine eigene Traumwelt zu gestalten, jede Nacht aufs Neue, und jaa, ich würde sicher auch jemanden ausspionieren wollen. ;D Und ich glaube, wenn ein Buch es schafft, dass es zu meinem sehnlichsten Wunsch wird, die Welt real zu machen, dann kann es nur ein wirklich wirklich gutes Buch sein. Übrigens gibt es am Ende nicht nur ein unterhaltsames Personenverzeichnis, sondern auch noch das Rezept von Lotties berühmten Vanillie-Kipferln, das "Regelbuch der Träume" und wieder einen Brief der Autorin, der mich noch gespannter auf die (leider letzte) Fortsetzung macht. Aaaah, wieso muss das immer so lange dauern? :(
Hachja. Was soll ich sagen. Es gibt zwar ein paar kleinere Schwächen, aber jede Einzelne von ihnen kann man leicht erklären oder ignorieren. Ich habe mitgelacht und mitgeweint und kann der Autorin nicht oft genug für das zweite Meisterwerk ihrer zweiten Meisterwerks-Trilogie danken. 5 Herzen, was sonst. *-*
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie »Die Mütter-Mafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. »Silber« ist ihre zweite phantastische Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. -- kerstingier.com
Sie kann keine Toten sehen, aber... Sie spürt, wenn jemand in ihrer Nähe sterben wird. Und dann zwingt eine unbesiegbare Macht sie zu schreien, so laut sie kann.
Kaylee kann ihr Glück kaum fassen. Der schärfste Typ der Schule hat sie angesprochen! Nash hat die schönsten braunen Augen, die sie je gesehen hat. Als er sie auf die Tanzfläche zieht, glaubt Kaylee zu träumen. Aber das perfekte Date hat sie sich anders vorgestellt. Erst entdeckt sie ein Mädchen, das scheinbar von einem schwarzen Nebel umgeben ist. Dann wird Kaylee übel, und plötzlich lastet eine schreckliche Schwere auf ihr. Um nicht zu schreien, dass die Fensterscheiben zerspringen, rennt sie schweißgebadet raus. Wie peinlich! Nash muss sie jetzt für völlig verrückt halten. Doch seltsamer Weise bleibt er ganz ruhig... Am nächsten Tag erfahren sie, dass das Mädchen tatsächlich tot ist. Bald sterben weitere. Und Kaylee ist die Einzige, die weiß, wen es als Nächstes trifft...
Ich bin absolut verliebt in dieses Cover. Es fällt auf, es ist gut gemacht, es ist ein absoluter Blickfang im Bücherregal und ich liebe es. Der Titel ist auch passend, wobei ich den Reihennamen "Soul Screamers" nicht sooo perfekt passend finde, aber schlecht ist er auch nicht.
Andere Cover:
Bei der »Soul Screamers«-Reihe war ich mir schon von Anfang an zu 95% sicher, dass ich sie lieben würde. Ich weiß nicht genau, wieso.. Der Klappentext gefiel mir einfach und durch fast ausschließlich positive Rezensionen konnte ich es gar nicht abwarten, den ersten Band selbst zu lesen. Ich wurde absolut nicht enttäuscht! Mit ganzer Seele konnte mich wirklich begeistern. Es ist spannend, enthält eine süße Liebesgeschichte, aber vor allem eine Menge Fantasy-Elemente, die man nicht in jedem Buch findet. Ich zumindest habe noch nie davon gelesen. :D Ich darf den Namen ja nicht nennen, weil ich nicht spoilern möchte... Jedenfalls hatte ich noch nie ein Buch, in dem diese Wesen vorkamen. Zum Ende hin wurde es zwar etwas zu viel mit merkwürdigen Zufällen, aber irgendwie war es auch genau dadurch so spannend, denn die Story hält immer wieder neue Überraschungen bereit. Ganz am Anfang hat es mich ein wenig genervt, dass Kaylee bei ihrem Anfall ständig nur gedacht hat "Oh, was wird er nur von mir denken?", "Oh, das ist so peinlich!", "Oh, er wird mich jetzt bestimmt für verrückt erklären!", "Oh, er wird sicher nie wieder mit mir reden!", und das, während es ihr grade echt beschissen geht und sie sich nur darauf konzentrieren sollte, ihren Anfall unter Kontrolle zu bekommen. Okay, das ist ein bisschen übertrieben, aber jedenfalls hat mich das anfangs ein bisschen gestört. :D Zum Glück war das nach einer Zeit aber wieder in Ordnung, und ich konnte Kaylees Sorgen, ob Nash es wirklich ernst mit ihr meint, gut verstehen. Was mir eigentlich am besten an Mit ganzer Seele gefallen hat, waren die überraschenden Wendungen. Ständig ist irgendetwas passiert, was ich überhaupt nicht erwartet habe, sowohl positive als auch negative Ereignisse. Obwohl die Geschichte insgesamt eher negativ gestimmt war, gab es immer wieder Momente, in denen Kaylee und Nash einfach glücklich sind, oder sie zwischendurch einfach auch mal einen Erfolg erleben. Nash hat mich sowieso immer wieder sehr überrascht, ich glaube, er und Todd waren meine beiden Lieblings-Charaktere. Kaylee mochte ich auch ganz gerne, sie ist nicht so selbstsüchtig, hält sich selbst nicht für sooo hässlich (auch wenn sie wie jeder Teenager hin und wieder mal Minderwertigkeitskomplexe hat :D), ist hilfsbereit und ihr fällt es schwer mit dem Gedanken zu leben, dass sie jemanden, der gestorben ist, hätte retten können. Zumindest denkt sie das, und das macht sie natürlich sympathisch. Das Ende ist ein bisschen verwirrend und durcheinander, aber es ist wirklich extrem spannend und ich konnte das Buch nicht eine Sekunde zur Seite legen. Eine Überraschung nach der anderen, ich hab fast bei jeder Seite gedacht "WTF?!" ;D Ich denke mal, das ist ein gutes Zeichen. :3 Hinten im Buch gibt es ja eine Leseprobe zum zweiten Teil, Rette meine Seele, und zwar das komplette erste Kapitel. Jetzt kann ich es echt überhaupt nicht abwarten, dieses Buch zu lesen, denn schon das erste Kapitel hat mich wieder überzeugt und ein bisschen geschockt. Zum Glück habe ich mir Rette meine Seele direkt gekauft und kann schon bald weiterlesen. *-*
Mit ganzer Seele ist von Anfang an spannend, mysteriös und vor allem überraschend. Mich konnte es absolut fesseln, und es gibt nur Punktabzug durch ein paar Kleinigkeiten und Kaylees Rumgenörgel am Anfang. Daher 4 Herzen, und ich kann es absolut weiterempfehlen! ^-^
»New York Times«-Bestsellerautorin Rachel Vincent lebt in San Antonio, Texas. Als Älteste von vier Geschwistern ist sie selten um Worte verlegen - was sicher auch dazu geführt hat, dass sie Schriftstellerin geworden ist. Vincent teilt sich ein Büro mit zwei schwarzen Katzen und ihrem Fan der ersten Stunde. Wenn sie nicht gerade schreibt oder vor Tornados flüchtet, liest sie oder geht ins Kino. -- rachelvincent.com(englisch)
Allerdings (!!) werde ich heute wirklich nicht viel schaffen, das sage ich schon mal im Voraus. Ich werde nämlich erst später anfangen und auch wohl nicht so lange durchhalten. Wir machen uns nämlich grade einen schönen Fernseh-Abend, und da möchte ich mich nicht schon verkriechen, um zu lesen. Außerdem gehe ich morgen zur Kirche und da kann ich auch nicht allzu lange wachbleiben. Okay, ich bin auch der Typ, der selbst in der Schulzeit bis 1 Uhr wach bleibt, also versuche ich, möglichst lange durchzuhalten, und beantworte natürlich auch von Anfang an die Fragen. Ines wird nämlich wieder alle 50 Minuten (und später alle 40 Minuten) eine Frage stellen, und mit der ersten geht's jetzt direkt los. (: Übrigens werde ich heute wahrscheinlich keine Updates abseits der Fragen machen, sondern dann in meinen Antworten vielleicht nochmal was dazu schreiben, mal sehen. ^-^ 21 Uhr 1. Nenne uns das Buch, das du lesen wirst und wieso du es liest. Ich weiß, ich bin spät dran mit der ersten Frage und dem Post überhaupt (eigentlich wollte ich vorher noch einen Werbe-Post machen, das hab ich aber nicht mehr geschafft... Sorry, Ines..), aber ich musste noch meinen heutigen Harry-Potter-Post fertig schreiben. Jedenfalls lese ich heute (naja, dann später, wenn ich anfange) Harry Potter und der Feuerkelch, weil ich das Buch IMMER NOCH NICHT durch habe, und ich hänge echt hinterher, weil ich ja eigentlich die komplette Reihe im Oktober lesen wollte. (: 21.50 Uhr 2. Welche Gemeinsamkeiten kannst du bis jetzt zwischen dem Hauptcharakter und dir feststellen? Ich denke, dass ich genau so wie Harry reagiert hätte, wenn ich in seiner Situation gewesen wäre, dass ihn fast alle hassen und sich vor allem über ihn lustig machen und ihn einfach total unfair behandeln. Ich würde mich einfach so extrem mies fühlen und auch nicht so wie Hermine einfach "drüber stehen". Okay, ich bin eigentlich ziemlich schlagfertig und mir würde bestimmt irgendein Spruch einfallen, wenn mich jemand verarscht, aber trotzdem würde ich genau wie Harry am liebsten weglaufen und Ron vermissen. :D 22.40 Uhr 3. Geh bitte auf Seite 45, nenne uns den ersten Satz und geh auf Seite 140 und nenne den letzten. S. 45, erster Satz: Ihre Kinder mochten während der Ferien Muggelsachen tragen, doch Mr und Mrs Weasley trugen meist lange Umhänge in mehr oder weniger zerschlissenem Zustand. S. 140, letzter Satz: »Barty Crouchs Hauselfe... schon ein starkes Stück...« Ja, ich weiß, ich bin schon wieder zu spät, aber ich hab ganz einfach die Zeit vergessen. :D Ich habe jetzt auch angefangen, zwischendurch zu lesen, also in der Werbung oder wenn der Comedy-Preis langweilig ist. (: 23.30 Uhr 4. Meckern muss sein! Was kannst du grade überhaupt nicht an dem Buch, seinen Protagonisten, der Handlung etc. ab? Was würdest du ganz anders machen? Also momentan hab ich eigentlich nichts zu meckern (immerhin reden wir hier von Harry Potter *-*), allerdings mochte ich die Phase gar nicht, in der Harry nur "gemobbt" wurde und vor allem, als ich gelesen habe, was Rita Kimmkorn über ihn im Tagespropheten geschrieben hat. Das ist einfach so unfair, und das kann ich gar nicht ab. :D Im Ernst, ich reg mich da immer so auf und lege das Buch entweder gleich zur Seite oder warte, bis endlich wieder was Positives passiert, damit ich es nicht nur negativ in Erinnerung habe, solange ich nicht lese. ;D 0.20 Uhr 5. WAKE UP! Jetzt ist Hardcore-Lesen angesagt! [...] Öhm, bei dieser Aufgabe kann ich leider nicht mitmachen. :/ Ich lese immer noch eher "nebenbei" (naja, inzwischen gucke ich nebenbei Fernsehen und lese hauptsächlich, aber trotzdem :D) und bin echt nicht konzentriert genug, um hier mitzumachen, aber ich wünsch den anderen viel Erfolg. :3 0.50 Uhr 6. Wo bist du grade mit deinem Protagonist und wie gefällt es dir dort? Hey, ich bin ja mal pünktlich! :D Harry und ich sind grade auf dem Weihnachtsball in Hogwarts. *___* Ich würde sehr vieles dafür geben, dort sein zu können... Ich würde nicht wie Harry und Ron nur am Rand sitzen, sondern auf die Tanzfläche rennen und den Abend genießen, ich liebe so etwas, auch wenn ich selbst noch nie einen Ball hatte. :D Ich denke mal, auf meinem Abschlussball werden sich alle außer mir so verhalten wir Harry und Ron. -.- Jedenfalls gefällt es mir SEHR gut dort und ich wäre so gerne wirklich dabei. :'((( Ich lese jetzt übrigens endlich RICHTIG mit (ja, um fast 1 Uhr fang ich dann auch mal richtig an :D), weil meine Sendungen vorbei sind und ich's mir mit Lichterketten auf meinem Lesesessel in meinem Zimmer gemütlich gemacht hab. (: 1.30 Uhr 7. Google deinen Nicknamen und präsentiere uns, wie viele Suchergebnisse es gibt. Hat zwar nichts mit Lesen zu tun, aber hey, ich find die Aufgabe sehr cool! :D "Schokokeksii" erzielt ungefähr 10.400 Ergebnisse. O.O Ist das viel? :D Als Erstes schlägt Google mir vor, ob ich nicht "schokokeksi" meinte (NOIN!), und ziemlich weit oben kommt man zu einem FanFiktion-Profil mit dem Namen... Das bin ich nicht! :D Also auf der ersten Seite sind schon ein paar Links, die was mit meinem Blog zu tun haben, mit vielen Seiten habe ich aber gar nichts zu tun. Was ich aber viel interessanter finde, ist bei Google Bilder. o.O Da sind wirklich sehr sehr viele Bilder von meinem Blog. Danke Ines, für diese coole Aufgabe! *O* 2.10 Uhr 8. Wenn du die Möglichkeit hättest, was würdest du deinem Protagonisten jetzt grade sagen? Und was würdest du machen, wärst du in dieser Situation? Ich würde sagen »Weiter so, Harry, schwimm schneller!« :D Und was würde ich machen... Tja, genau das selbe wie er, die Grindelohs abwehren und schneller schwimmen. :D 2.50 Uhr 9. Nenne uns ein Zitat aus deinem derzeitigen Buch. + Was war die letzte Buchverfilmung, die du im Kino geguckt hast und wie fandest du sie? Snape dachte natürlich genauso wenig daran, sie im Unterricht spielen zu lassen, wie Harry zu adoptieren.
-Harry Potter und der Feuerkelch, Seite 410.
Die letzte Buchverfilmung war Percy Jackson #2: Im Bann des Zyklopen und ich fand den Film einfach grandios. *-* Luuuuuuke und Tysoooon... und Percyyyyy natürlich. :3
3.30 Uhr 10. Versuche einen Reim zu schreiben, der mindestens 4 Zeilen hat und in Verbindung mit deinem Buch steht.
Hester hat sich fest vorgenommen, sich niemals zu verlieben, denn auf unerklärliche Weise sterben alle Frauen in ihrer Familie kurz nach der Geburt der ersten Tochter. Doch dann lernt sie Ezra kennen und sie fühlt sich von ihm magisch angezogen. Hester verbringt jede freie Minute mit Ezra und spürt eine geheimnisvolle Verbindung zu dem Fremden. Langsam beginnt sie ihr düsteres Schicksal zu vergessen. Aber die Geister aus der Vergangenheit lassen ihr keine Ruhe. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, und Hester erkennt: Seit über 100 Jahren scheint ein Fluch auf allen Frauen der Familie zu liegen und sie allein besitzt die Macht, ihn zu brechen...
Ich bin absolut verliebt in das Cover. Und ich finde es so viel schöner als die englischen Versionen! Die Farben passen wunderbar zum Buch, und (auch wenn man es auf dem Bild oben nicht erkennt) leuchtet die Schutzhülle in Regenbogenfarben. Einfach wunderschön, und so detailliert... Ich liebe die ganzen Einzelheiten! Auch von innen ist das Buch richtig schön gestaltet, das muss man nochmal dazu sagen. Echt der Wahnsinn, großes Kompliment an den Verlag. Der Titel ist auch absolut in Ordnung und passt gut zum Buch. (:
Andere Cover:
Um es mal ganz kurz und knapp zu sagen: Syrenka ist ein Buch, das so richtig reinhaut. Aber so richtig. Und es steckt so viel mehr in der Geschichte, als der Klappentext vermuten lässt. Im Ernst, bei dem Klappentext hätte ich nie gedacht, dass so eine Wahnsinns-Story dahinter steckt! Aber bevor ich mit meiner ausführlichen Meinung beginne, möchte ich noch loswerden, dass dieses Buch absolut nichts für sehr sensible Menschen ist, die nicht viel abkönnen. Ich hab mich teilweise echt geekelt. Viele Stellen sind sehr brutal und leider auch ziemlich genau beschrieben, das war manchmal wirklich widerlich. Ich möchte jetzt keine Beispiele nennen. Ich kann so was eigentlich auch nicht gut ab, und bis vor ein paar Jahren hätte ich das Buch sicher zur Seite gelegt, aber inzwischen geht das bei mir eigentlich, auch wenn ich immer noch etwas empfindlich bin. Also, das nur mal so im Voraus, weil ich dieses Buch wirklich nicht an etwas zartbesaitete Menschen empfehlen möchte. Meiner Schwester zum Beispiel wird bei so was immer schlecht. Wie gesagt, diese Geschichte haut so richtig rein - ich habe sie innerhalb weniger als 24 Stunden verschlungen, und Syrenka ist nicht wirklich ein sehr dünnes Buch. Schon ab dem ersten Kapitel war ich gefesselt und ich wollte immer wissen, wie es weiter geht, bis es dann 2 Uhr nachts war und ich endlich durch war. Zum Glück war Wochenende und ich konnte am nächsten Tag ausschlafen. :D Mich hat dieses Buch ein bisschen an einen Thriller erinnert - zumindest war es mindestens so spannend und fesselnd wie er und es werden auch Morde aufgeklärt. Während der Handlung findet die Protagonistin Hester nach und nach immer mehr über sich, die Vergangenheit und ihre Vorfahren heraus. Manchmal waren es mir ein paar zu viele Informationen, die alle miteinander verbunden waren, aber am Ende habe ich doch alles Wichtige verstanden, und ich habe die ganze Zeit gespannt mit Hester mitgefiebert und gerätselt, was die Erklärung für das alles ist. Überhaupt ist die Story extreeem gut durchdacht. Also, ich meine, EXTREM. Ich glaube nicht, dass ich es schaffen würde, so viele Handlungsstränge, so viele Geschichten und so viele Informationen miteinander zu verbinden, und das auch noch ohne Logikfehler. Zumindest ist mir nichts Großartiges aufgefallen. Ein fettes fettes Lob an die Autorin, aber wirklich! Man hat richtig gemerkt, wie gut sie sich informiert hat und wie gut alles recherchiert war, vor allem am Anfang, so im ersten Drittel. Dort werden so viele ausführliche Einzelheiten über das Meer, über die Sirenen, über Meerestiere und Muscheln, und alles mögliche beschrieben, da hat man richtig gemerkt, dass sich da jemand auskennt. Ich hab auch herausgefunden, dass Elizabeth Fama sich tatsächlich sehr für das Wasser interessiert, das merkt man auch sehr im Buch. Dadurch wurde das ganze noch viel realistischer. Auch die Idee war so originell! Okay, es gibt bestimmt noch viele weitere "Meerjungfrau"-Geschichten, aber auf diese Art und Weise bestimmt nicht. Aber ich glaube, es könnte durchaus sein, dass ich ab jetzt noch viele weitere Meerjungfrau- bzw. Sirenen-Storys lesern werde. :D Syrenka ist, wie schon gesagt, keine gemütliche sonnige heitere Geschichte, sondern sehr düster, geheimnisvoll, mysteriös und auch ein wenig gruselig. (Ich finde es übrigens auch total cool, wie die Ereignisse durch das Wetter und die Gezeiten unterstützt werden, ein riesiger Sturm passt einfach viel besser zu einer dramatischen Situation als ein blauer Himmel und Sonnenschein. :D) Es ist oft sehr brutal, das muss man wirklich sagen. Die Autorin hat keine Hemmungen, ihre Charaktere sterben zu lassen oder dafür zu sorgen, dass sie schwer verletzt werden und sich quälen müssen. Was ich da allerdings immer ein bisschen unlogisch fand, war dass die Charaktere trotz ihren tödlichen Verletzungen immer noch weiter gelaufen sind. Ich meine, es trägt zum restlichen Verlauf der Handlung bei, dass die Personen noch an den Strand laufen oder so, aber irgendwie fand ich das doch unlogisch. Ich meine, wenn man stirbt, stirbt man, oder? Man läuft nicht noch einen Marathon mit der toten Ehefrau auf dem Arm. Naja, ihr wisst schon, was ich meine. :D Was mir sehr gefallen hat, war, dass es nicht allzu viele Handlungsorte gab. Es gibt 3 oder 4 wichtige Orte, an denen sich alles abspielt und man kommt nicht leicht durcheinander. Die Charaktere fand ich allesamt ebenfalls sehr gut ausgearbeitet, sogar Nebencharaktere. Ein Pluspunkt dabei ist, dass Peter, Hester's bester Freund, während der Story nicht zu sehr im Mittelpunkt steht, das hätte mich ehrlich gesagt ziemlich genervt, wenn da noch eine Dreiecksbeziehung oder so dazu käme. Ich mochte Peter zwar, aber er trug nicht viel zur eigentlichen Handlung bei, und deswegen war das alles ganz gut so. Ein Minuspunkt war für mich allerdings, wie Hester mit ihm umgegangen ist, nur weil sie Wichtigeres im Kopf hatte. Okay, sie musste sich um andere Dinge kümmern, aber ich finde, Peter musste ganz schön was aushalten, wenn er denn mal vorkam. Syrenka bzw. Sarah ist... interessant. Sympathisch kann man wohl nicht sagen. Aber wahrscheinlich geht das auch gar nicht, wenn man von jemandem spricht, dessen Art teilweise die Innereien von Menschen frisst. Bah, die Szenen waren echt ekelhaft. Von der Protagonistin Hester hätte ich mir noch einige nähere Beschreibungen gewünscht, damit man sich ein besseres Bild von ihr machen könnte. Das große Finale ist hier mehr als gelungen. Es dauert zwar ziemlich lange, aber dennoch zieht es sich nicht so hin, also dass es langweilig wäre oder so, denn es passiert auch durchgehend etwas. Ich hätte mir zwar gewünscht, dass im Epilog vielleicht nochmal erwähnt wird, wie es mit Hester jetzt weitergeht und wie sie sich fühlt, aber ein "offenes" Ende hat auch mal was. Und es war ja nicht mal richtig 'offen', man kann sich einfach selbst überlegen, wie es wohl mit den einzelnen Personen nach dem "großen Geschehen" weitergeht, und das ist eigentlich ganz gut so. Heeey, meine Rezensionen werden immer länger. ;D Vielleicht liegt das daran, dass ich endlich direkt nach Beenden des Buches auch die Rezension schreibe. :3
Ein Einzelband, der es wirklich in sich hat: Brutal, fesselnd, mysteriös, spannend und nichts für empfindliche Leute - so könnte man Syrenka: Fluch der Tiefe kurz beschreiben. Es ist absolut lesenswert, wenn man ein bisschen was abkann, und ich habe es wirklich fast ohne Pause verschlungen. Ich würde sehr gerne 5 Herzen geben, aber da es doch einige winzige Schwächen gab und ich mich manchmal echt ekeln musste, vergebe ich sehr sehr gute 4 Herzen für ein großartiges Buch!
Elizabeth Fama wurde 1965 in Chicago, Illinois geboren. Sie studierte zunächst Biologie und später Wirtschaft an der Universität in Chicago. Ihr erster Roman »Overboard« wurde von der American Library Association als eines der besten Jugendbücher 2003 ausgezeichnet. Die Autorin liebt Friedhöfe und Wasser, eine Leidenschaft, die sich in ihrem zweiten Roman »Syrenka« widerspiegelt. Elizabeth Fama lebt mit ihrem Mann, vier Kindern und einem Hund in Chicago.
Nikkis Erinnerung ist das Einzige, was ihr geblieben ist. Die Erinnerung an Jack, ihre große Liebe. Nach hundert Jahren, die sie ins Ewigseits verbannt war - Jahren voller Sehnsucht -, darf Nikki noch einmal zurückkehren in ihre Welt, um Abschied zu nehmen, bevor sie an der Seite des verführerischen, aber undurchschaubaren Cole endgültig in die Unterwelt eintreten muss. Doch bald schon wird Nikki klar, dass Jack sie nicht ein weiteres Mal gehen lassen wird. Und dass Liebe stärker ist als alle Macht der Welt...
Um zur Besprechung, meiner Meinung und einem Vergleich der Cover dieser Trilogie zu kommen, klickt einfach mal ->HIER<-, da findet ihr nämlich meinen Beitrag zu unserer Ewiglich-Blogtour. (: Aber die Kurzfassung: Ich finde das Cover sehr toll und viel besser als die Original-Version. :D
Andere Cover:
Wenn meine beste Freundin mir ein Buch empfiehlt und die
ganze Zeit davon schwärmt, dann komme ich meistens nicht drumherum, es auch
mal zu lesen. So war es auch bei Ewiglich
die Sehnsucht. Sontka liebt dieses Buch und als ich dann auch noch das
Angebot bekam, an einer Blogtour zur Trilogie teilzunehmen, musste ich es
natürlich ganz schnell lesen. Und ich habe es nicht bereut!
Ewiglich die Sehnsucht
ist eines dieser Bücher, die zwar nicht besonders spannend sind, die einen
aber trotzdem fesseln. Ich muss zugeben, dass mir die erste Hälfte des Buches
nicht besonders gut gefallen hat, weil einfach kaum etwas passiert ist und sich
die Dinge und Nikkis Gedanken immer nur wiederholten. Aber obwohl das so war,
konnte ich trotzdem nicht aufhören, zu lesen. Ich musste mich zwar
zwischendurch ein bisschen aufrappeln, um das Buch wieder in die Hand zu
nehmen, aber wenn ich erstmal wieder in der Geschichte drin war, konnte ich gar
nicht mehr aufhören. Die zweite Hälfte wird dann auch viel interessanter und aufregender. Es
wird erst zum Ende hin richtig spannend, aber wilde Verfolgungsjagden hätten auch gar nicht in die Story und die Stimmung reingepasst. Ewiglich die Sehnsucht ist eher düster und es passiert bis zur
zweiten Hälfte kaum mal etwas Positives, es besteht nur selten irgendeine Hoffnung für
Nikki. Normalerweise mag ich so was nicht gerne (siehe Reckless-.-), aber hier passt es irgendwie. Das Lesen hat
zwar nicht so viel Spaß gemacht wie bei einem humorvollen und spannenden Buch, aber
trotzdem konnte es mich fesseln.
Nikki ist eine sehr interessante Protagonistin. Sie ist
selbstlos, aber nicht auf diese unglaubwürdige Art und Weise, wie man sie aus
vielen anderen Büchern kennt, sondern man hat wirklich das Gefühl, dass ihr
etwas an anderen Menschen liegt. Auch Nikki ist mal egoistisch, hat dann aber
gleich ein schlechtes Gewissen. Sie möchte die Menschen, die sie liebt, nicht
verletzen. Sie war mir zwar nicht sooo sympathisch wie manche andere
Protagonistinnen, aber wenn man berücksichtigt, was sie alles hinter sich hat,
dann sind ihre Handlungen meistens doch nachvollziehbar.
Jack fand ich ganz okay, aber wenn ich GELIEBT habe, war
Cole. Ich hätte mir viiiel viel mehr Szenen mit Cole gewünscht, besonders in
der zweiten Hälfte. Ich finde ihn einfach so genial, ich finde keine Worte. :D
Im Ernst, ich weiß gar nicht, wie ich ihn beschreiben soll, aber er ist
definitiv nicht der typische Bösewicht, den man kennt, und ich find ihn einfach
toll.
Die Autorin hat ihre Geschichte wirklich gut durchdacht. Alles hat am Ende Sinn ergeben, und die Idee hinter dem Buch ist echt total originell. Ich hab zumindest noch nie etwas Vergleichbares gelesen, und ich mag die griechischen Mythen ja sowieso sehr gerne. Das mit den Hieroglyphen am Ende hat mich ein bisschen verwirrt, da bin ich nicht mehr ganz mitgekommen, aber im Großen und Ganzen kann man alle Zusammenhänge schnell begreifen. Meistens wird auch alles nochmal so nebenbei zusammengefasst, ich mag es nämlich gar nicht, wenn nur so Andeutungen gemacht werden, und ich gar nichts davon verstehe. Das war hier zum Glück nicht der Fall, daher ein großes Lob an die Autorin, die übrigens auch einen sehr angenehmen Schreibstil hat. (:
Eine sehr originelle und einzigartige Geschichte, die zwar nicht unbedingt durch Spannung aber durch Emotionen und besonders den "Bösewicht" überzeugen kann. Es gibt zwar auch Schwachpunkte, aber darüber kann man leicht hinwegsehen bei den vielen anderen Pluspunkten. 4 Herzen! Alle Infos zu unserer Ewiglich-Blogtour findet ihr übrigens ->HIER<- und ich kann euch den ersten Band auf jeden Fall sehr empfehlen. (:
Brodi Ashton studierte Journalismus an der Universität in Utah und International Relations an der London School of Economics. Über sich, ihr aufregendes Leben als Mutter zweier Söhne und das Abenteuer, Autorin zu sein, berichtet sie in ihrem Blog brodiashton.blogspot.com. Mit »Ewiglich die Sehnsucht« legt sie nun ihr Debüt als Schriftstellerin vor. Es ist der Auftakt ihrer »Ewiglich«-Trilogie um Nikki und Jack und ihre alles überdauernde Liebe, die mit dem zweiten Band »Ewiglich die Hoffnung« ihre Fortsetzung finden wird.