Donnerstag, 8. März 2012

Cornelia Funke - Tintenherz

Allererste Rezension!


Tintenherz ist der erste Teil der "Tintenwelt"-Trilogie von Cornelia Funke.
1. Tintenherz - 2. Tintenblut - 3. Tintentod

Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: August 2003
Seitenanzahl: 576
Verlag: Dressler
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
Englischer Titel: Inkheart

Taschenbuchausgabe
Erscheinungsdatum: 1. November 2010
Seitenanzahl: 567
Verlag: Oetinger Taschenbuch
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
Englischer Titel: Inkheart


»Die Dunkelheit war blass vom Regen und der Fremde war kaum mehr als ein Schatten. Nur sein Gesicht leuchtete zu Meggie herüber.«
Wer ist Staubfinger, der Fremde, wirklich? Und wer ist Capricorn, wer Zauberzunge? Antworten findet Meggie in einem alten ligurischen Bergdorf - und in einem Buch.

Das deutsche Cover finde ich sehr schön. Man könnte stundenlang draufstarren und sich alles ganz genau ansehen, weil es so detailreich ist. Gegen den Titel kann man auch nichts sagen, der heißt nämlich genau so wie das Buch, um das es geht. Alles super!
Andere Cover:
Dieses Buch gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsbüchern. Als ich es das erste Mal gelesen hab, konnte ich gar nicht mehr aufhören und hab meine Mutter in den Wahnsinn getrieben, weil das Licht abends noch so lange an war.
Da der Klappentext nicht gerade sehr viel über den Inhalt aussagt, ist hier nochmal eine andere Zusammenfassung (amazon.de):
Meggie lebt mit ihrem Vater Mo, einem "Bücherarzt", in einem alten Haus. Da steht eines Nachts ein merkwürdiger Mann vor der Tür. Er warnt Mo vor jemandem namens Capricorn. Bei Nacht und Nebel fliehen die drei, und nach und nach findet Meggie heraus, dass ihr Vater allerlei Geheimnisse vor ihr verbirgt. Wieso hat er sich zum Beispiel immer geweigert, ihr vorzulesen? Und was ist mit Meggies Mutter wirklich geschehen, die vor vielen Jahren verschwand?
Den Rest der Beschreibung lasse ich mal weg, ich will euch ja nicht die ganze Spannung verderben ;)
Wenn man dieses Buch liest, kommt es einem so vor, als würde es die Dinge (oder eher Fähigkeiten) wirklich geben. Es ist so eine typische Geschichte, über die man, wenn man abends schlafen will, noch ewig nachdenkt und versucht zu erraten, wie es wohl weitergeht, bis man dann doch das Licht wieder anknipst und noch ein Kapitel liest.
Bei Cornelia Funkes Buch gefällt es mir gut, dass die Geschichte nicht die ganze Zeit aus Meggies Sicht erzählt wird, sondern in manchen Kapiteln auch von einem der anderen Hauptcharakteren. 
Die Charaktere gefallen mir alle ziemlich gut. Man erlebt zusammen mit Meggie, wie traurig sie am Anfang ist, dass ihr geliebter Vater ihr nichts erzählen will. Man kann Staubfinger verstehen, dass er sich sein altes Leben so sehr zurückwünscht und aus diesem Grund Dinge tut, die er später bereut. Auch andere Charaktere, wie Elinor, die einem zuerst ziemlich unfreundlich und mürrisch vorkommt, lernt man mit der Zeit zu lieben.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass am Ende alles geklärt ist, worum es in diesem Teil der Trilogie ging. Natürlich wollte man gerne auch die anderen beiden Bände weiterlesen, aber bei Tintenherz bleiben am Ende nicht tausende von Fragen offen, was man ja von manch einem Buch kennt.
Was ich nicht vergessen darf zu erwähnen, sind die kleinen, von der Autorin selbst gemalten, Bilder, die am Ende von jedem Kapitel zu finden sind. Sie helfen einem bei manchen Beschreibungen sich zum Beispiel einen Marder mit zwei Hörnern besser vorstellen zu können.
Eine negative Sache habe ich dann aber doch gefunden. Cornelia Funke versucht das ganze Buch über besonders poetisch und geheimnisvoll zu schreiben, was aber ein bisschen übertrieben wirkt. Doch daran hat man sich schnell gewöhnt und es stört nicht.

Wie schon gesagt: Tintenherz ist eins meiner Lieblingsbücher überhaupt. Es lässt sich gut lesen und ich hab nur einen Minuspunkt gefunden, der mich aber nicht davon abhält, diesem Buch ganze 5 Herzen zu geben.


Cornelia Funke, eine der bekanntesten deutschen Autorinnen von Kinder- und Jugendliteratur, hat erst nach einer Ausbildung zur Diplom-Pädagogin und einem anschließenden Grafikstudium angefangen zu schreiben.
Texte zu Bilderbüchern, Bücher zum Vorlesen, für Leseanfänger und Leseratten entstanden und wurden zum größten Teil auch von ihr selbst illustriert; einige ihrer Romane sind Familienbücher im besten Sinne.
Zu großen internationalen Erfolgen wurden Herr der Diebe, Drachenreiter, Die wilden Hühner sowie die Tintenwelt-Trilogie: Tintenherz, Tintenblut und Tintentod. -- corneliafunke.com
Rezensionen zu anderen Büchern von Cornelia Funke:

Tintenherz kam am 11. Dezember 2008 mit Brendan Fraser (als Vater Mo) und Eliza Bennett (als Meggie) in den Hauptrollen - als einziger Teil der Trilogie - ins Kino und ist inzwischen auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

Kommentare:

  1. Ich finde das Buch auch einfach nur klasse.
    Es wird für immer eins neiner Lieblingsbücher sein.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Für mich auch, mit diesem Buch hat meine Büchersucht erst so richtig angefangen. (: Abgesehen von "Harry Potter" und der "Bis(s)"-Reihe. :D

      Liebe Grüße ♥

      Löschen

Ich freu mich immer wie ein Regenbogen-Keks über jeden Kommentar, also hinterlasst mir hier unbedingt eine Nachricht. Lob wird natürlich genau so gerne gehört wie begründete Kritik. (: Antworten gibt es immer direkt unter eurem Kommentar und kommen so schnell wie es geht. Ihr seid die Besten! ♥