Montag, 6. August 2012

Kristy Spencer & Tabita Lee Spencer - Dark Angels' Summer


Dark Angels' Summer ist der erste Teil der "Dark Angels"-Reihe von Kristy Spencer und Tabita Lee Spencer.
1. Dark Angels' Summer: Das Versprechen - 2. Dark Angels' Fall: Die Versuchung - 3. Dark Angels' Winter: Die Erfüllung - 4. Dark Angels' Spring: ?

Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Seitenanzahl: 475
Verlag: Arena
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Hier klicken und die gebundene Ausgabe von Dark Angels' Summer bei Amazon anschauen.

Broschierte Ausgabe
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2014
Seitenanzahl: 480
Verlag: Arena
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

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Es ist der Sommer, in dem Dawna und Indie beide 17 Jahre alt sind - vertraute, verrückte, beunruhigende 33 Tage lang. Gemeinsam mit ihrer Mutter kehren sie zur Oase ihrer Kindheit zurück: Whistling Wing, voll mit Erinnerungen an die geliebte Granny. Aber Whistling Wing hat sich verändert. Nicht jeder hier spielt mit offenen Karten, Freund und Feind lassen sich immer schwerer voneinander unterscheiden und ein Schwarm Vögel, der von Tag zu Tag größer wird, sorgt für Unruhe und Angst unter den Einwohnern. Fast ist es zu spät, als Indie und Dawna beginnen, zu verstehen, was geschieht. Und erkennen, welches unglaubliche Opfer sie bringen müssen, um das aufzuhalten, was sich über ihnen zusammenbraut.
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Mh. Das Cover finde ich nicht so gut. Die Schrift sieht zu... aufgedrückt aus und bei Dawna und Indie sieht man bei genauem Hinschauen die Ränder, wo sie "ausgeschnitten" und auf dem Cover eingefügt wurden. (Ihr versteht? :D) Außerdem wirkt Dawna irgendwie komisch, einerseits weil sie ein bisschen bläulich aussieht und andererseits, weil sie so böse guckt, als hätte sie irgendetwas vor oder würde irgendetwas verheimlichen. Die Federn dagegen gefallen mir gut, der Titel klingt ein bisschen billig, meiner Meinung nach, da das Buch ja aus Deutschland ist und keine Übersetzung aus dem Englischen. Und ich habe keine Ahnung, warum der Beiname "Das Versprechen" ist.
Andere Cover:

Dark Angels' Summer hat meine beste Freundin mir ausgeliehen und sie war ganz begeistert davon, also musste ich es natürlich gleich lesen. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Sie hatte ja schon gesagt, dass es am Anfang noch ein wenig merkwürdig sein würde, aber sich dann bessert, doch ich konnte nicht wirklich viel Begeisterung aufbringen, und zwar das ganze Buch durch. Insgesamt fand ich es nicht schlecht, es war ganz unterhaltsam, aber irgendwie auch nicht viel mehr.
Während der Story tauchen immer mehr Fragen und Rätsel auf, wovon auch bis zum Ende hin nicht alles erklärt wird, was einen dazu bringt, auch den zweiten Teil zu lesen. Ab der Mitte wird es ziemlich spannend, so dass ich es ab diesem Punkt in Einem durchlesen konnte. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, und was das alles zu bedeuten hatte.
Das mit den Charakteren ist so eine Sache. Manchmal waren sie mir ganz sympathisch, dann wieder unheimlich nervig. Ihre Handlungen konnte ich meistens verstehen und gut nachvollziehen. Aber an einer Stelle zum Beispiel denkt Indie, dass sie das jetzt nicht sagen sollte, und dass sie weiß, sie würde es später bereuen und sich wünschen, es nicht gesagt zu haben, und trotzdem spricht sie es doch aus. Dass Dawna und Indie sich beide von ihrem Verhalten her verändern und noch eine andere Seite habe, finde ich eigentlich gut, denn das machte sie beide tiefgründiger. Allerdings kam diese Veränderung so plötzlich, dass es wieder zu aufgesetzt wirkte. Dawna benimmt sich immer verantwortungsvoll und ist nett, dann kommt raus, dass sie heimlich Joints raucht. Na gut, das ist halt ihr "Geheimnis", aber dann macht sie plötzlich auch noch einen auf Draufgänger und tut so, als wäre nichts dabei. Bei Indie hat mir gut gefallen, dass sie, als Gabe auftaucht, unerwartete Gefühle zeigt und auch eine verletzliche Seite zeigt. Bei ihr hat mich auch dieser Sinneswandel nach dem Motto mir-ist-eigentlich-alles-scheißegal-inklusive-meiner-Familie-obwohl-ich-meine-Schwester-über-alles-liebe-und-sie-jetzt-unbedingt-retten-muss-komme-was-wolle-aber-naja-eigentlich-interessiert-es-mich-auch-gar-nicht zwar genervt, war aber nicht ganz so schlimm. Trotz allem sind die beiden einem aber dennoch zwischendurch ganz sympathisch, während man sich bei vielen anderen Personen nie ganz sicher sein kann, was es mit ihnen auf sich hat, und dieses Rätselraten war für mich ein Pluspunkt, weil das Buch aus diesem Grund nie wirklich langweilig wird.
Was mich sehr gestört hat, war dieses ständige "Granny hat immer dasunddas gesagt" "Granny hat immer dasunddas gemacht" "Granny wusste immer, was zu tun war" "Morgens hat Granny immer dasunddas getan" "Abends hat Granny immer dasunddas erzählt" "Granny meinte wir müssen unbedingt an dasunddas denken und dasunsdas machen in dieserundjener Situation"... Ihr wisst was ich meine? Mich hat das einfach unheimlich genervt. Und auch diese Geheimnistuerei - warum konnte sie ihren Enkeltöchtern nicht einfach sagen, was Sache ist? Oder wenn die beiden Mädchen erst später alles erfahren sollten, dann hätte sie ja wenigstens der Comtesse alles erzählen können. Und außerdem: wenn das alles so unheimlich wichtig ist, was Granny erzählt und ihnen beigebracht hat, und Granny ihnen auch noch GESAGT hat, dass sie es nicht vergessen dürfen, wieso erinnern sie sich dann trotzdem nicht dran?!
So viel Negatives... Kommen wir jetzt zum Positiven. Nein, eins noch: Dieser gezwungen jugendliche Schreibstil, wobei jeder zweiter Satz mindestens ein Schimpfwort enthalten hat, anfangs nur bei Indie, später auch bei Dawna. Mich hat's extrem gestört. Genau so, wie fehlende Fragezeichen, die durch Punkte ersetzt wurden... Aaaah. Wie oft ich mich darüber aufgeregt habe.
Aber jetzt wirklich zu den Pluspunkten.
Nach der ersten Hälfte und einigen Startschwierigkeiten kam ich richtig in das Buch rein und konnte es wie gesagt ab dieser Stelle flüssig und ohne Unterbrechung durchlesen. Es hat mich gefesselt und wurde zunehmend spannender, vor allem da auch nach dem Zuschlagen von Dark Angels' Summer noch viele Fragen unbeantwortet bleiben. Es gibt noch so viele Personen, bei denen ich mich frage, wie es mit ihnen wohl weitergeht und wenn ich jetzt über die Story nachdenke, fallen mir immer mehr Dinge ein, die noch nicht geklärt sind. Vor allem die Nebencharaktere haben mich öfters ziemlich überrascht. Die Liebesgeschichten spielen keine zu große Rolle, hängen aber, zumindest was Indie angeht, trotzdem mit der hauptsächlichen Handlung zusammen. Im Mittelpunkt stehen nicht, wie ich erwartet habe, die Engel, mal abgesehen von den Verrücktheiten der Mutter und alles rund um die Engelsseminare (inklusive Shantani, der eine größere Rolle spielt als ich zunächst geglaubt habe), sondern die großen schwarzen Vögel, bei denen man sich durchgehend fragt, was sie zu bedeuten haben. Sowieso hatte das Buch viele Ideen, die ziemlich originell waren.
Oh, das war ja jetzt echt viiiiel Positives... :/ Sorry, mehr fällt mir grade nicht ein.

Insgesamt war das Buch einfach nicht mehr als mittelmäßig. Auf alles, was mir gefallen hat, folgte etwas Negatives. Kein schlechtes Buch, aber nicht überragend. Ganz unterhaltsam, jedoch kein absolutes Lesemuss. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, obwohl mich der Auftakt dieser Reihe nicht zu 100% überzeugt hat. Alles in Allem: 3 Herzen.

Die Schwestern Kristy und Tabita Lee Spencer leben zusammen auf einem abgelegenen Anwesen. Sie können besser schießen als stricken und besser Holz hacken als kochen. Die besten Ideen haben sie, wenn sie gemeinsam am frühen Morgen mit den Pferden unterwegs sind und nur das Hufgeklapper ihre Gedanken unterbricht.
Die Geschichte von Dawna und Indie beruht auf einem Traum von Kristy Spencer. -- whistling-wing.de

Kommentare:

  1. Hallo :)

    Ich habe dir einen Award verliehen: http://emotional-life-of-books.blogspot.de/2012/08/i-heart-your-blog-award.html

    Ich hoffe, du freust dich darüber^^

    Liebe Grüße & noch einen schönen Abend
    Maura

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  2. Hey,
    wieder mal eine tolle Rezension von dir. Ich finde, du hast deine Kritik gut und sachlich begründet. Für dein Alter finde ich deinen Schreibstil und deine Ausdrucksweise sehr sehr weit fortgeschritten und es macht mir wirklich immer viel Spaß, dir zu folgen.
    Grüße, KQ

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